Das Ziegenkind

Shownotes

Im Hause der Bauernfamilie war die Freude groß: endlich war ein Kind unterwegs! Zur Welt kam eine kleine Ziege – und sie wurde heiß und innig geliebt. Sogar von einem Prinzen! Jedoch nicht von dessen Mutter… Du kannst dir denken, wie das ausging? Na, dann höre selbst, ob du recht hast. Viel Vergnügen!

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Transkript anzeigen

00:00:02: Kampmeiers Kinderkanal.

00:00:07: Es waren einmal eine Bäuerin und ein Bauer, die wünschten sich so sehr ein Kind.

00:00:11: Sie bekamen aber keins.

00:00:14: Und irgendwann da sagte die Bäuerinnen Ich hätte so gern ein Kind!

00:00:19: Und wenn es ein kleines Zicklein wäre... ...und jetzt ratet mal genau.

00:00:24: sie wurde schwanger und brachte eine kleine Ziege zur Welt.

00:00:29: Das Ziegenkind das Wuchs frisch und munter heran Und eines Tages, als es schon ein bisschen herangewachsen war, da sagte die Mutter zum Ziegenkind.

00:00:38: Ach!

00:00:39: Ich hätte so gerne jemanden der dem Vater einen Krugwasser auf den Acker

00:00:43: bringt.".

00:00:44: Da sprach das Ziegenkind nämlich?

00:00:46: Weißt du, du brauchst mit dem Krug ja nur in den Hörnern festbinden und dann bringe ich dem Vater das Wasser.

00:00:52: Und so geschah es.

00:00:54: Auf dem Rückweg kam die kleine Ziege an einem sonnigen Plätzchen vorbei – ach, da setzte sie sich hin, zog ihr Ziegenfell aus und säuberte es.

00:01:05: Und als sie so da saß, da kam, ist es verrückt ein Prinz gerade des Weges!

00:01:11: Der war im Wald auf der Jagd und er erblickte sie von weitem und näherte sich ganz leise und erstaunte denn sie war so schön wie du und ich wie die Sonne.

00:01:27: Er wollte näher kommen doch dabei merkte sie ihn schlüpfte in ihr Fell und lief nach Hause.

00:01:33: Der Prinz, der ... ging ihr hinterher um zu wissen wo sie hingehörte.

00:01:38: Und als er es schließlich erfahren hatte, da ging er nach Hause und sagte zu seiner Mutter... Mutter?

00:01:43: Ich habe eine Braut gefunden!

00:01:45: Schicke Braut wäre aber ein jenes Haus denn ich möchte die Ziege zur Frau nehmen die dort lebt.

00:01:50: Jetzt könnt euch vorstellen oder die Mutter war nicht wirklich begeistert.

00:01:55: Ganz im Gegenteil sie fing an so jammern und zu weinen.

00:01:57: das kann doch nichts sein meinen Sohn du kannst gerne heiraten aber doch keine Ziege.

00:02:02: Du brauchst eine

00:02:02: Prinzessin.".

00:02:04: Aber er sagte entweder die Ziege oder gar keine.

00:02:08: Und als die Mutter merkte, dass ihr Sohn es ernst meinte, da schickte sie zwei Dienerinnen zu dem Haus.

00:02:13: Sie möchten bitte ... Die Brautwerbung aussprechen!

00:02:17: Die Dieneren kamen aber nicht weit, denn als die Mütter der Ziege hörte was sie vorhatten dann nahm sie einen Grügel ging auf sie los und sagte sollt ihr mich verspotten?

00:02:28: Verschwindet?

00:02:29: das kann doch wohl nicht wahr sein.

00:02:31: Ich habe keine andere Tochter als diese Ziege, und das ist keine Frau für einen Prinzen.

00:02:35: Fort mit euch!

00:02:36: Treibt euren Sport mit irgendeinem

00:02:37: anders.".

00:02:39: Da kehrten die Dienerinnen zurück ins Schloss und erzählten der Königin wie es ihnen ergangen war.

00:02:49: Der Prinz baht seine Mutter sie möge selbst hingehen Und wohl oder übel musste sie es tun Denn ihr Sohn hatte schon seit fünf Tagen nichts mehr gegessen.

00:02:59: Und so ging die Königin zur Mutter der Ziege und sagte, Bitte du musst die Ziege hergeben es hilft nichts.

00:03:05: mein Sohn will deine Ziegentochter zu Frau nehmen.

00:03:09: Und da sah die Mutter das es ernst gemeint war und es wohl tatsächlich nicht anders ging.

00:03:14: So gab sie ihr Einverständnis und die Königen führte die Zieke mit brachte sie zu ihrem Sohn und als dieser die Ziegel erblickte der Küste und herzte er sie und er begann wieder zu essen und zu trinken.

00:03:27: So lebte die Ziege nun im Königsschloss, auch und die war munter und lustig so wie Ziegen es halt sind.

00:03:33: Und sie trieb auch allerlei Schabernack.

00:03:36: Eines Tages da machte die Königin gerade einen Blätterkuchen.

00:03:40: Da ging die Ziege hin und zerriss ihr die Teigblätter mit dem Horn.

00:03:45: Dafür gab er die Königen eins beim Nudelholz.

00:03:48: Einen anderen Tag da nahm gerade die Magdas Brot aus dem Ofen... Die Ziege ging ihr nach und verdarb mit ihren Hörnern ein Brezelbrot.

00:03:59: Da gab ihr der Bäcker eins beim Schüreisen.

00:04:01: Nun traf es sich, dass zu jener Zeit ein Cousin des Königs heiratete – und er lud die ganze Königsfamilie ein!

00:04:09: Als jetzt alle angezogen und fertig waren, da banden sie die Zige an einen Feigenbaum.

00:04:15: Kaum aber war Königin, König und Prinz fort.

00:04:19: Da schlüpfte die Ziege aus ihrem Fell, zog Goldene Kleider an und ging auf die Hochzeit setzte sich zu ihrer Schwickermutter.

00:04:27: Und als diese sah, wie schön die Fremde war – das sprach sie bei sich auch, wenn noch auch die Frau meines Sohnes so schön wäre!

00:04:35: Sie wollte von der Ziehe wissen, woher kommst du?

00:04:37: und diese antwortete vom Nudelholz.

00:04:41: Darauf gingen sie auf den Tanzplatz und tanzen, und als ihr Mann sie dort erblickte, da erkannte er sie.

00:04:47: Als der Tanz zu Ende war, da warf die schöne Fremder einen goldenen Apfel unter die Leute um sie abzulenken.

00:04:55: Und dann lief sie weg und steckte sich wieder in ihr Ziegenfell.

00:05:00: Später kam auch die Königin mit ihrem Sohn nach Hause, und sagte zu ihm, hast du die schöne Fremde gesehen?

00:05:04: Ja Mutter!

00:05:06: Hast Du Sie gefragt woher sie isst?

00:05:08: Ja mein Sohn aber ich weiß es nicht mehr, sie nannte so einen seltsamen Ort.

00:05:11: Ich hab's vergessen.

00:05:13: Wenn sie morgen wieder kommt, so frage sie doch noch einmal mir zuliebe Bart der Prinz.

00:05:18: Die Mutter versprach es... ...und als sie am anderen Tag wieder auf der Hochzeit waren denn es war eine Hochzeit über mehrere Tage, da erschien auch das Ziegenkind wie am ersten Tag und setzte sich neben die Schwiegermutter.

00:05:31: Da fragte diese – woher bist du mein Kind?

00:05:33: Ich hab's vergessen!

00:05:35: Vom Schüreisen antwortete das Mädchen und ging hinunter und tanzte.

00:05:40: Als der Tanz zu Ende war, warf sie wieder den goldenen Apfel unter die Leute lief weg und schlüpfte in ihr Fell.

00:05:47: Und als die anderen zurückkehrten, davor fanden sie die Ziege unter dem Feigenbaum.

00:05:52: Der Prinz, der überlegte jetzt hin und her.

00:05:54: wie konnte er es schaffen die Ziege von ihrem Feld zu befreien.

00:05:59: Und so ging er schließlich zum Bäcker und sagte Heize den Ofen bis er richtig heiß ist Schiebe aber kein Brot hinein.

00:06:07: Darauf ging ja zu seiner Mutter.

00:06:09: Geh du schon mal zur Hochzeit?

00:06:10: ich komme nach.

00:06:12: Also gingen die Mutter und der Vater ohne den Prinzen.

00:06:15: Dieser versteckte sich an einem Ort wo er nicht gesehen werden konnte und beobachtete, was die Zieh gemachte.

00:06:22: Als diese nun aus ihrem Fell schlüpfte und zur Hochzeit ging, da nahm er das Fell und warf es in den Backofen, wo es zugleich verbrannte – der Geruch von dem brennenden Fell, der drang aber bis zum Hochzeitshaus, bis in den Saal, wo die junge Frau tanzte.

00:06:36: Er schlüpfte sie fort, rannte zum Ofen und wollte sich hineinstürzen, der Prinz aber war ihr nachgelaufen fing sie mit seinen Armen auf und sagte «Nein, tu's nicht mein Herz!

00:06:46: Ich lieb dich doch!

00:06:47: Wofür brauchst du dein Fell?».

00:06:49: Und dann tranken sie zusammen einen Tee und redeten.

00:06:54: Nach einer Weile schickte die Mutter, die Amme nach dem Sohn umzusehen, wo er denn bliebe!

00:06:59: Die Amme klopfte ans Gemach und wollte durch die Tür wissen, wieso kommt ihr nicht zur Hochzeit?

00:07:05: Der Prinz öffnete nicht, sondern sprach durch die Thür, ich hab Kopfweh, die Mutter soll sich nicht stören lassen.

00:07:11: am Abend komme ich Sie abzuholen.

00:07:14: Die Mutter wartete jedoch vergebens – er kam nicht.

00:07:18: Und so kamen König und Königin alleine zurück.

00:07:21: Und da ging sie zu ihrem Sohn, klopfte und fragte Sohn was ist los?

00:07:25: Er öffnete die Tür einen Spalt und sagte Mutter, nimm die Schlüssel zum Gläsernensaal und hole mir einen Trinkbecher bitte!

00:07:32: Da ging diese hin, öffnette die Türe unter drinnen, da glänzte es so dass sie, hoh das sie erschrak und rief es ist ein Geist im Saal ein Geis im Saall Der Brimz.

00:07:43: aber lachte nahm Sie bei der Hand führte sie in den Saal zurück und sagte Sie noch mal genau hin, Mutter.

00:07:50: Und da stand die junge Frau auf, küsste der Königin die Hand und er sagte sichst du das ist die Ziege.

00:07:59: Da umarmte die Königinn die junge Frauen, küßte sie ebenfalls und sagte wieso hast Du dich so lange versteckt?

00:08:06: Eine Antwort gab es nicht dafür eine Hochzeit und zwar eine Hochzeiten wie man sie in jener Gegend lange nicht gesehen hatte.

00:08:14: alle waren eingeladen auch die Eltern des Ziegenkindes.

00:08:18: Diese aber fürchteten sich und versteckten sich, und als der Prinz jetzt gönig das hörte, da ließ er ihnen neue Kleider machen, ging selbst hin und holte sie herbei.

00:08:29: Ihre Tochter kam ihnen auf dem Hof entgegen und küsste ihnen die Hände – und dann wurde gefeiert.

00:08:37: und so fröhlich!

00:08:38: Ja, sofröhlich wünsche ich euch heute den Tag und den morgigen und übermorgen Am besten auch noch.

00:08:47: Wir hören uns in zwei Wochen!

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