Die Rose des Lebens

Shownotes

Es ist vielleicht die älteste Rose der Welt – und sie duftet so betörend, dass alle ihre Sorgen vergessen, wenn sie an ihr schnuppern. Doch seit einiger Zeit blüht sie nicht mehr! Die Knospen wachsen und wachsen – und fallen plötzlich vertrocknet vom Strauch. Was ist passiert? Wer kann das Rätsel lösen? Hört selbst…

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Transkript anzeigen

00:00:02: Kampmeiers Kinderkanal.

00:00:11: Der wird von diesem betörenden Duft so verzaubert, dass er alle Enttäuschungen vergisst.

00:00:44: Und der Strauch dieser Rose der Wuchs inmitten des Königlichen Gartens.

00:00:48: doch eines Sommers da öffnete sich nicht ein die einzige Blüte obwohl der Straucht voller kleiner grüner Knospen war.

00:00:56: diesen Tag für Tag praller geworden.

00:00:58: Doch eines Morgens fand der Gärtner die Knosken vertrocknet am Boden liegend.

00:01:02: Der König war zornig und der alte Gärtnor wurde entlassen.

00:01:06: Aber doch blieb es so.

00:01:08: Gärtner kamen und gingen, Und die Knospen der Rose, Die fielen jedes Jahr zu Erde – immer und immer wieder!

00:01:16: Der König ließ Gärten aus fremden Ländern kommen.

00:01:18: N-nichts half... Der königliche Garten wurde zweimal schöner und exotischer, weil ja jeder Gärtna sein eigenes mit reingebracht hat… aber die Rose, die Blüte nicht, die duftete auch nicht.

00:01:32: Jedes Jahr kamen neue Rosenarten hinzu Und die fremdartigen Sträucher, die bogen ihre Zweige und Blätter über die künstlich angelegten Teiche.

00:01:40: Aber die Rose des Lebens…die blühte nicht!

00:01:44: Je unerreichbarer diese Rosenblüten wurden, desto mehr sehnte sich der König nach ihnen... ...und als wieder einmal die Rosenzeit vorbei war – da ließ er in seinem alljährlichen Wutausbruch den, ach ich weiß nicht mehr wievielsten Gärten an den Kerkersperren, weil er die Rose nicht zum Blühen gebracht hatte.

00:02:00: Und eines Tages kam ein Jüngling in den Palast und bat ihn König, ihn als Gärtner in seine Dienste zu nehmen.

00:02:07: Er versprach die Blüte der Rose zum Blöden zu bringen.

00:02:11: Ach!

00:02:11: Der König wollte nichts mehr davon hören – er hatte doch die besten und erfahrensten Gärten aus allen Ländern der Welt kommen lassen.

00:02:18: Aber der Jüngling beharrte auf seinem Vorsatz unterbat so lange, bis der König schließlich einknickte und sagte, nein gut dann bist du halt für einen Jahr der königliche Gärtna.

00:02:27: Nur ist dir viel vorgenommen... Aber wehe, wenn du nicht hältst was du versprichst dann wirst auch du im Kerker landen.

00:02:33: Da erschrag der Jüngling ein wenig verbeugte sich tief und verließ demütig den Thronsaal.

00:02:38: Nun war er Herr über die Königlichen Gärten – Herr und Diener zugleich!

00:02:43: Vom frühen Morgen bis zum späten Abend goss er und jätete, stutzte mit seinen Gehilfen die Zierbäume und Sträucher veredelte die Obstbäime und sorgte sich um die Rosen.

00:02:55: Am meisten kümmerte er sich um den uralten Strauch inmitten des Gartens.

00:02:59: Wie ein Kind umsorgte er ihn, die Blätter waren grün und glänzten!

00:03:04: Und als ich der Strauch zum Winterschlaf bereitete, da bemühte er sich mit gleichem Fleiß um ihn ersäuberte und düngte ihn, umhüllte seine Wurzeln mit lockerer Erde und entstamm mit Nadelholz reisig.

00:03:16: Im Frühling erstrahlte der Garten wieder in allen Farben – im Grün der Blätter blühtenden weißer rötlicher Farbe Aber auch blaue, gelbe Violette fehlten nicht.

00:03:26: Und auch der Rosenstrauch grünte und setzte viele Knospen an – ganz viele!

00:03:32: Sie wurden größer und größer.

00:03:35: Bald werden sich die Knospem entfalten vielleicht in drei oder in zwei Tagen, vielleicht auch schon in dieser Nacht.

00:03:42: Es freute sich die Sonne aber auch die Stern- und Ammonenschauten voller Ungeduld in die Dunkelheit.

00:03:47: Am ungeduldigsten aber schaute der Jüngling auf den Strauch.

00:03:51: er hatte keine Ruhe Keine Sekunde aus den Augentag und Nacht stand er neben dem Rosenstrauch.

00:03:59: Spät abends, oh der Garten!

00:04:01: Der doftete und die Nachtige allsang.

00:04:04: Da platzte die erste Knossbeauf.

00:04:07: Ah da plötzlich brach die Erde an der Wurzel auf und etwas Duckeles kletterte flinkt in Rosenstockempor.

00:04:14: ein Wurm... Ein giftiger Wurm.

00:04:17: Schon wollte der Jüngling zuspringen, wollte den Schädling zerdrücken.

00:04:20: Da flog die Nachtigall vorbei, die auf dem nahen Baum gesungen hatte und schon krümmte und wand sich der rote Wurm in ihrem Schnabel.

00:04:27: Blitzschnell schlängelte sich eine riesige Schlange aus dem Buschwerk, verschlang den NachtigAll mit im Wurm!

00:04:33: Der Jüngling ergriff die Axt und schon teilte sich der riesigen Schlangenleib in zwei Hälften.

00:04:39: Dann war es still – die Schlange war tot.

00:04:42: Auch den Nachtighall starb und mit ihr der Wurm, der sich jahrelang von dem Rosenschrock genährt hatte.

00:04:47: Die Knospen der Rose des Lebens brachen auf und verströmten ihren betörenden Duft.

00:04:54: Als der neue Tag anbrach und die Sonne ihre ersten Strahlen zur Erde schickte, da stand er jünglich noch immer in der Stelle wo die Rose des Lebens ihre Knospen entfaltet hatte, wo sich ihr süßer und herrlicher Duft ausbreitete – da fanden die Menschen Frieden und Freude!

00:05:09: Und etwas später als die Sonme den Himmel vergoldete, da trug der Rosenstrauch ein weißes Blütenkleid und die knospen badeten im funkelnden Tau.

00:05:19: Der Jüngling brach die schönste Blüte vom Strauch und trug sie zum König.

00:05:22: Sein Herz jubelte vor Freude!

00:05:25: Die Blüthe hielt er hinter dem Rücken versteckt, denn er wollte den König überraschen.

00:05:29: Dieser macht ein finsteres Gesicht, denn die Zeit der Rosenblüte war gekommen und er sehnte sich nach seiner Rose des Lebens durch ihrem süßen herrlichen Duft, der die Sorgen vergessen lässt... ...der Jünglin hatte ihm die Rose versprochen, hatte sich nicht abweisen lassen… Und jetzt stand er plötzlich vor ihm um im Kund zu tun, dass auch ihm die jungen Knospen vertrocknet seien.

00:05:52: Wo ist denn die Rose?

00:05:54: fragte der König.

00:05:55: und der Jüngling erzählte Die Nacht sah kein Nieder und alle sehnten den Schlaf herbei.

00:05:59: Da brach an der Wurzel die Erde auf Und ein giftiger Wurm kletterte den Rosenstock empor.

00:06:04: Das wärst du mit teuer bezahlen, schrie der Königs.

00:06:07: Da flog eine Nachtegal vorbei, die auf dem Baum gesungen hat und ergriff ihn.

00:06:11: Der König war blass vor Wut Doch der Jümmling ließ sich nicht irre machen.

00:06:15: Blitzschnell schlängelte sich eine riesige Schlange aus dem Buschwerk, verschlang die Nachtigall mit dem Wurm.

00:06:20: Das wird dich teuer zu stehen kommen!

00:06:22: Glücklicherweise hatte ich einen Axt bei mir und schlug die Schlange in zwei Teile.

00:06:26: Du hast nicht gehalten was du versprochen hast.

00:06:28: wehe dir, du wirst es

00:06:28: bereuen.".

00:06:29: Der König wurde mazorniger.

00:06:32: Und hier oh König hasst du die Rose des Lebens.

00:06:35: der Strauch steht in voller Blüte und erreichte dem König die aufgebührte Knospe, die wieder voll monleuchtete.

00:06:43: Der Königs war sprachlos Er staunt, betroffen.

00:06:47: Vorsichtig nahm er die Rose in die Hand und näherte sich mit seinem Gesicht.

00:06:52: Er fühlte sich froh und glücklich.

00:06:54: Endlich hatte sie seine Sehnsucht erfüllt!

00:06:56: Endlich hat er die rose wieder.

00:06:58: Gleich würde er sie seiner schlafenden Gemahlin auf das Kopfkissen legen – der König Alte davon.

00:07:04: Vergessen war die schlechte Laune vergessen aber auch der Gärtner, der sich wieder an die Arbeit machte.

00:07:09: Obwohl gerade das Jahr abgelaufen war für welches ihn der Königs in den Dienst genommen hatte.

00:07:14: Wieder war ein Tag vergangen, es war schon spät und an der Zeit sich schlafen zu legen.

00:07:19: Aber in den vielen Nächten, in denen er den Rosenstrauch umsorgte, hatte er unter freiem Himmel geschlafen – so war's ihm zur Gewohnheit geworden!

00:07:27: Und die Gabelung eines Baumes, der mittags wenn die Sonne hoch am Himmel stand, den schönsten Schatten am Teich spendete, wurde in der Nacht sein Lager.

00:07:36: Der Baum war stark und breit, sodass der Jüngling bequem in eine Decke gehüllt dort schlaven konnte….

00:07:43: Die Nachtigall sang, die Rosen dufteten.

00:07:46: Doch die Rose des Lebens hatte den süßesten und leblichsten Duft der ganz betäubend zu ihm hinaufzog.

00:07:53: Am frühen Morgen begannen die Vögel zu singen und er östliche Himmel färbte sich rot von den Strahlen der aufgehenden Sonne.

00:07:59: Der Jüngling riep sich gerade in den Schlaf aus den Augen als die Königin im weißen Gewand zum Teich kam.

00:08:06: Den Jünglingen wagten nicht zu atmen, als er sie erblickte.

00:08:09: aber was sollte er tun?

00:08:10: Er konnte ja nicht verschwinden.

00:08:11: dafür war es zu spät!

00:08:13: Hinter den Zweigen versteckt, nahm er wahr wie sich die junge Königin das Kleid abstreifte und es zu ihren Füßen auf den Boden fallen ließ.

00:08:23: Danach steckte sie ihr schwarzes Haar hoch und stieg in das von der Morgensonne golden gefärbter Wasser.

00:08:28: Nach kurzer Zeit stieg sie erfrisch aus dem Teich und kleidete sich an!

00:08:33: Als sie ihre Arme im Por streckte und den Kopf zurückbeugte, erblickte sie den Gärten an den Zweigen des Baumes.

00:08:38: Sie schrie erschrocken auf, lief zum König und begann zu klagen Ach, beim Bad habe sie der Gärtner erblickt.

00:08:45: Der sich...der sich fürwitzig in den Zweigen eines Baumes versteckt gehalten habe!

00:08:50: Da wurde der König sehr zornig.

00:08:52: Er rief die Wachen und befahl ihnen den Spitzboben herbeizuschaffen.

00:08:56: Gleich darauf brachten diese den Gärtners, die Hände auf dem Rücken zusammengebunden.

00:09:01: Und der Kniete nieder versuchte seine Unschuld zu beweisen, versucht es zu erklären dass er nur in den Zweichen des Baumes geschlafen habe und erst aufgewacht sei als die Könige im Teich ... sich näherte.

00:09:12: Das Gesicht des Königs aber blieb hart wie Stein.

00:09:15: Die Wachen zogen ihre Schwärter und der Jüngling ahnte, dass ihn der Henker als bald vom Leben zum Tod bringen würde... ...und er dachte aber sich, wenn ich schon mein junges Leben geben muss, da soll der König vorher auch noch die Wahrheit hören!

00:09:28: Und dann sagte er gestern, oh König, brachte ich dir mit freudigem Herzen die Rose des Lebens, die ich zum Erblühen gebracht habe.

00:09:36: Dank erhielt dich nicht im

00:09:38: Gegenteil.".

00:09:39: Als ich dir vom giftigen Wurm von der Nacht die Galund von der Schlange erzählt, unterbrachst du meine Wort und drohtest mir das ich alles teuer bezahlen müsse.

00:09:46: Ich konnte den Sinn deiner Worte nicht verstehen!

00:09:48: Jetzt verstehe ich ihn.

00:09:50: Aber bevor ich mein Leben lasse rufe ich dir zu dass auch du König teuer zahlen

00:09:55: wirst.".

00:09:57: Den König grauste bei diesen Worten.

00:09:59: eine bange Ahnung überkam ihm.

00:10:01: Vielleicht hatte der Gerdner die Kette der Wahrheit gefunden fehlt ein einziges Gelied in der Kette dann bricht sie entzwei und an ihre Stelle tritt der Allbezwinger tot.

00:10:11: Er wollte das Schicksal nicht versuchen, darum sagte der König mit veränderter Stimme, ich vertraue dir Gärtner du sollst nichts teuer bezahlen!

00:10:19: Du kannst als Gärtnern mal in Diensten bleiben, kehre unverzüglich an die Arbeit zurück und erhalte mir die Rose des Lebens.

00:10:26: Da befreiten ihn die Wachen von den Ketten und er verließ den Palast als freier Mann.

00:10:31: Er konnte immer noch nicht begreifen was geschehen war, lebend und gesund ging er durch den Garten den leblichen Duft der tausend Blüten einatmet und im Summen der Bienen, dem Gesang der Vögel lauschend.

00:10:43: Ein Gefühl grenzenloser Freude und grenzenlosen Glücks erfüllte ihn als er den Duft dieser Rose des Lebens einsog!

00:10:51: Und grenzenloße Freude & grenzenleses Glück wünsche ich auch euch und vor allem einen wunderbaren duftenden Frühling!

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