Der Vielfraß
Shownotes
Könntet ihr auch den ganzen Tag essen? Ich werde bei Käsekuchen schwach – aber wenn ich diese Geschichte höre, könnte ich mich mit warmen Apfelküchlein anfreunden… Und? Macht euch diese Geschichte Appetit? Verratet es mir: Kinderkanal@alexandraerzaehlt.de oder per Nachricht über Instagram. (@kampmeierskinderkanal) Ich geh jetzt mal was naschen… Und danke Volker Pietzsch, dass er meine „hallige“ Aufnahme gerettet hat!
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00:00:02: Kampmeiers Kinderkanal.
00:00:11: Meine Lieben, falls ich jetzt meine Stimme ein bisschen... Ich sag mal Hallig anhört!
00:00:18: Dann liegt das nicht an meinem Techniker denn der ist begnadet und er holt alles raus was er auch rausholen kann.
00:00:25: es liegt eher daran dass ich hier in einem Raum sitze der ziemlich leer ist.
00:00:29: ich ziehe nämlich mal wieder um und zwar nur in dem.
00:00:32: also nichts Wildes, aber mein Büro ist nicht mehr so richtig ausgestattet mit vielen Möbeln die ein bisschen den Hals schlucken.
00:00:40: Also das nun mal vorweg als Information für euch... Das ist mir gerade aufgefallen dass ich nämlich noch dringend Geschichten aufnehmen möchte um euch die Zeit während meines Umzugs ein bisschen zu versüßen.
00:00:53: Ich erzähle euch apropos versüß'en.
00:00:56: jetzt mal die Geschichte eines ...ich möchte fast sagen In einer kleinen Hütte mitten im Wald, da lebte vor langer Zeit ein weiser alter Mann.
00:01:10: Er dachte viel nach über Gott und die Welt – Und jeder, egal ob Mensch oder Tier, konnte zu ihm kommen und um Hilfe bitten.
00:01:22: Mit dem alten Zusammenwohnte ein Johe, der sollte ihm zur Hand gehen!
00:01:26: Ich war also Bären- und Pilze sammeln und von der Weisheit des alten Lernen.
00:01:32: Der Junge aber, der war ständig hungrig!
00:01:37: Was er auch an?
00:01:39: Ich sag mal Früchten oder Nissen oder Gemüse bewachte.
00:01:45: Das hatte er alles immer angeknabbert.
00:01:49: Eines Tages...der Sommer verabschiedete sich langsam also ganz anders als bei uns wo sich gerade der Winter verabsiedet.
00:01:57: nun bei ihnen verabspielte sich den Sommer, der Herbst, der hatte schon so wunderschöne, bunte Blätter gemalt.
00:02:07: Da sprach der Alte zu dem John – geh durch die Dörfer und sammle Vorräte für den Winter!
00:02:13: Damit wir genug zu essen haben und denke bitte dran wie gerne ich süßes esse.
00:02:21: wenn möglich bring also diese kleinen leckeren Apfelküchlein mit.
00:02:27: Und da zog der Junge los, von Dorf zu Dorf.
00:02:30: Er klopfte an die Türen und bettelte für sich und den Alten um Speise.
00:02:35: Natürlich fragte er auch nach dem Apfelküchlein – weil der Alte sie doch so gerne aß!
00:02:42: Und nach einer Weile hatte er nicht nur Brot, Fleisch und Eier sondern auch sechzehn köstlich duftende Küchleine gesammelt.
00:02:52: Nähr konnte er nicht tragen also machte es sich wieder auf den Rückweg.
00:02:57: Doch der Weg in den Wald war weit.
00:03:00: Und er duft dieser Apfelküchlein, und er zog ihm in die Nase... ...und weil der Alte doch ein guter und gerechter Mann war, da dachte der Junge, er wird mir doch sicherlich die Hälfte überlassen!
00:03:14: Ja, und da setzte er sich unter einen Baum und fing an?
00:03:18: Na was meint ihr wohl?
00:03:20: Richtig von den sechzehn Küchleinen aß er also acht auf – und so blieben nur noch klar
00:03:26: acht.".
00:03:27: Der stand herauf und ging weiter.
00:03:29: Doch der Weg war weit, so die warmen Küchlein dufteten.
00:03:33: Aber weil der alte doch ein guter und gerechter Mann war, da würde er ihm sicherlich die Hälfte so oder so überlassen!
00:03:39: So dachte der Junge.
00:03:41: Und dann setzte er sich wieder unter einen Baum und fing an... Na was glaubt ihr?
00:03:45: Richtig!
00:03:47: Vor den acht Kücheln aß er also vier auf – und so blieben ihn nur noch ...vier.
00:03:54: Dann stand er auf und ging Ach, aber ja ahnt es schon.
00:03:57: Der Weg war weit und die Küchlein liedukteten immer noch so verführerisch!
00:04:03: Aber weil der alte doch ein guter-und gerechter Mann war, da würde er ihm so oder so die Hälfte überlassen.
00:04:08: Und dann setzte er sich abermals unter einen Baum und fing an.
00:04:12: Was glaubt ihr?
00:04:13: Richtig... Er aß.
00:04:16: Von den vier Apfelküchleien aß er zwei auf – und so blieben ihn nur noch ... Ja… Ihr wisst es längst.
00:04:23: Zwei.
00:04:24: Er stand auf und ging weiter.
00:04:26: Und ihr Ahntes, der Weg war immer noch weit.
00:04:29: Die Küchlein waren immer noch warm und dufteten.
00:04:32: Und weil er alter ein guter und gerechter Mann war, würde er ihm so oder so die Hälfte überlassen, dachte der Junge, setzte sich auf einen Baumstamm und aß.
00:04:40: Hm!
00:04:41: Von den zwei Apfelküchleinen aß er den einen auf.
00:04:44: Jetzt blieb ihm nur noch ein einziges.
00:04:47: Und so stand er auf und ging weiter.
00:04:49: Aber ob es glaubt oder nicht?
00:04:51: Auch der eine Kuchen duftete so köstlich... Ach, dass ihm auch hier noch der Hälfte gelöstete.
00:04:59: Und weil er alte ein guter und gerechter Mann war, würde er ebenso oder so die Hälfe überlassen, dachte er.
00:05:05: Und im Weitergehen stopfte er sich also auch noch dick Albenkuchen in den Mund!
00:05:10: So blieb ihm nur noch ein halber als er in der Hütte des Eisen ankam.
00:05:14: Er gab ihm das Brot, das Fleisch und die Eier... ...und das halbe Apfelküchlein.
00:05:18: Verhasst!
00:05:19: rief der alte ganz herstarren.
00:05:21: verhasst?
00:05:24: Von den guten Kuchen hast du nur einen halben bekommen?
00:05:27: Nein, sagte der Jungen nach einer Zeit und war ein bisschen verlegen.
00:05:32: Es waren sechzehn an der Zahl.
00:05:35: Sechzehnt gute Apfelküchlein!
00:05:38: Und wo sind sie denn alle geblieben?
00:05:41: Ähm ... ich habe sie aufgegessen.
00:05:45: Aufgegessen?!
00:05:47: Wie hast Du denn sechziehn Kuchen aufgegassen?
00:05:52: Da nahm der Junge das halbe Apfelküchlein, er hielt es ja schließlich noch in der Hand, stopfte es vor den Augen des Altenen in den Mund und sprach – so!
00:06:01: – und damit verschlugte er den Rest auch noch.
00:06:06: Ich wünsche euch guten Appetit beim Apfel-Küchler.
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