Der Spatz und der Samurai

Shownotes

Eine kurze Geschichte, in der ein winziger Spatz einem gewaltigen Samurai in die Quere kommt. Merke: wenn du eine wichtige Aufgabe zu erledigen hast, lass dich von nichts und niemandem davon abhalten. ;-)

Lasst uns den Kopf oben behalten – und tun, was wir können. Auf ein gutes und gesundes Jahr 2026!

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Transkript anzeigen

00:00:02: Liebe Leute, jetzt ist schon wieder das neue Jahr und ich hänge total hinterher mit den Geschichten, oder?

00:00:17: Ja, also ich wünsche euch alles Gute für dieses Jahr.

00:00:21: Möge es ein einigermaßen friedliches, fröhliches, freundliches und auch gesundes Jahr sein.

00:00:28: Das wünsche ich uns allen.

00:00:30: In der Zwischenzeit hat mir übrigens der Felix ein Bild gemalt und ratet mal was.

00:00:35: Genau, den dickenfetten Pfannkuchen.

00:00:37: Und ich habe es nicht mal geschafft, dieses Bild schon auf Instagram zu posten.

00:00:41: Das hole ich aber gleich ganz schnell nach.

00:00:44: Bevor soweit ist, erzähle ich euch jedoch die erste Geschichte.

00:00:47: Und dann verspreche ich euch, dass der Rhythmus dieses Mal regelmäßiger ist und ihr alle zwei Wochen eine Geschichte von mir hört.

00:00:55: Die heutige ist ganz kurz.

00:00:59: Damit ich überhaupt mal wieder reinkomme.

00:01:00: Und dafür gibt es dann beim nächsten Mal eine ganz lange Geschichte.

00:01:07: Gut, die Jetzige, die kommt aus Japan.

00:01:11: Und in Japan, das wisst ihr vielleicht, da gibt es Samurai's.

00:01:14: Samurai's, das sind Krieger, die... Unglaublich angesehen sind, die ganz stolz sind, weil sie wahnsinnig gut auch mit dem Samurai Schwert kämpfen können.

00:01:26: Und von einem dieser Samurai möchte ich euch jetzt erzählen, denn da gab es einen, der war wirklich, wow, der war im ganzen Land berühmt, der war so stark, der konnte so gut mit seinem Schwert umgehen.

00:01:39: Und er hatte für seinen Herrn schon viele, viele Kämpfe gewonnen.

00:01:44: Tja.

00:01:45: Und dann kam der Tag, an dem er seinen allerersten Kampf verloren hatte.

00:01:51: Und so etwas ist für einen Samurai kaum zu ertragen.

00:01:54: Schon mal gar nicht für so einen berühmten.

00:01:57: Und jetzt, tja, war er zornig.

00:02:01: Und er war gedemütigt, fühlte sich klein und war ja einfach wahnsinnig wütend auf sich und auf die ganze Welt.

00:02:12: Damals, da war das ganz häufig so, dass wenn jemand so unzufrieden mit seinem Leben war, zumindest als Samurai und in Japan, da hat er seinem Leben ein Ende gesetzt.

00:02:24: Und das überlegte dieser Samurai jetzt, wie er seinem Leben denn wohl ein Ende setzen könne.

00:02:29: Und so in Gedanken versunken, ritt er über die staubige Landstraße.

00:02:34: Da sah er mit einem mal etwas vor sich im Staub liegen.

00:02:38: Er erkannte es war ein Spatz.

00:02:41: Der lag auf dem Rücken und hatte die Füße in den Himmel gestreckt.

00:02:44: – Hey aus dem Weg, du Federvie!

00:02:47: – rief der Samurai.

00:02:49: – Aber der Spatz, der sagte, nein, das werde ich nicht tun.

00:02:53: Ich liege hier, um eine wichtige Aufgabe zu verrichten.

00:02:56: – Was?

00:02:58: Rief da der Samurai und er stieg tatsächlich vom Pferd, ging zu dem Spatz hin und beugte sich herunter und sagte, was um alles in der Welt ist denn so wichtig, als dass du mir nicht aus dem Weg gehen würdest.

00:03:13: Er sagte der Spatz, ich habe gehört, dass heute der Himmel auf die Erde fällt und ich liege hier, um ihn mit meinen Füßchen aufzuhalten.

00:03:24: Als der Samurai das hörte, da lachte er, da lachte er so laut, er musste sich seinen dicken Bauch halten, so sehr lachte er.

00:03:31: Fass!

00:03:34: Du kleines Federknäulchen, du willst mit deinen dürren Beinen den Himmel aufhalten?

00:03:43: Der kleine Spatz schaute ihn an und antwortete ganz ruhig.

00:03:47: Tja, man tut, was man kann.

00:03:52: Und wisst ihr was?

00:03:53: Ich wünsch uns allen.

00:03:55: dass wir ebenfalls tun, was wir können in diesem Jahr.

00:03:59: Macht's gut, bis in zwei Wochen.

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